Warum ist Diabetes so gefährlich?

Diabetes mellitus auch Diabetes Typ 2 genannt, bringt zahlreiche Folgekrankheiten mit sich. Diese können durch Schäden an den kleinen und großen Arterien sowie an den Nerven hervorgerufen werden.  Somit ist es ausschlaggebend Diabetes schnellstmöglich zu erkennen und zu behandeln.

Folgekrankheiten von Diabetes

Der Herzinfakt

Die häufigste Todesursache ist ,die bekannte Volkskrankheit, der HerzinfarktDurch zu hohe Zuckerwerte kann es zu einer Verkalkung der Arterien kommen, dieses kann zum Herzinfarkt führen. Brustschmerzen und ein Engegefühl über der Brust stehen häufig in Verbindung mit jener Volkskrankheit. Wiederum können andere Symptome bei Frauen auftreten ,wie zum Beispiel plötzliche Übelkeit, Atemnot, Schmerzen im Oberbauch und auch Erbrechen. Diabetiker leiden unter einem Nervenschaden, dadurch bemerken bzw. spüren sie die Warnzeichen nicht. Wenn man regelmäßig zur EKG- Kontrolle geht kann man als Diabetiker einen Herzinfarkt vorbeugen.

Der Schlaganfall

Die nächste Folgekrankheit der Diabetiker ist der Schlaganfall. Sie ist die dritthäufigste Todesursache unter den Folgekrankheiten. Bei allen Patienten die unter Typ 2 leiden ist die Wahrscheinlichkeit einen Schlaganfall zu bekommen sehr groß. Meistens kann es durch eine Störung der Durchblutung am Gehirn zum Schlaganfall kommen. Die auffälligsten Symptome für einen Schlaganfall sind:

  1. 1.Plötzliche Schwäche oder Lähmung eines Arms oder Beins
  2. 2.Plötzlich auftretende Gangunsicherheit
  3. 3.Eine halbseitige Lähmung einer Gesichtshälfte
  4. 4.Sprach- und Sehstörungen
  5. 5.Plötzlich auftretende Missempfindungen
  6. 6.Sehstörungen

Der Netzhautschaden

Eine weitere Krankheit ist die diabetische Retinopathie. Diese bewirkt einen Netzhautschaden an den Augen indem es die Gefäße an der Netzhaut beschädigt. Durch diesen Netzhautschaden kann man, wenn man nicht rechtzeitig handelt, sein Augenlicht verlieren. Man kann die Weiterentwicklung der Krankheit aufhalten! Zuerst sollte man die verschiedenen Risikofaktoren wie den Bluthochdruck oder auch das Rauchen ausschalten und sich einer Lasertherapie unterziehen. Es ist sehr wichtig ,sofort zu handeln, da eine vollständige Heilung ausgeschlossen ist.  

Der Nervenschaden

Des weiteren kann Diabetes einen Nervenschaden hervorrufen. Durch die Schädigung der sensiblen Nerven, diese leiten den Schmerz und die Temperatur, und der autonomen Nerven, welche die inneren Organe versorgen, kann es zu kribbeln, Taubheitsgefühl oder auch Brennen in den Füßen führen. Die Folgen eines Nervenschaden`s sind:

  1. 1.Störungen der Magen- und Blasenentleerung
  2. 2.Durchfall
  3. 3.Potenzprobleme

Der Nierenschaden

Der Nierenschaden ist eine weitere Folgekrankheit des Typ 2. Es kann durch geschädigte Blutgefäße zur Störung der Filterfunktion kommen. Ein Nierenschaden ist die häufigste Ursache für Nierenschwäche und Nierenversagen. Man kann diese Krankheit erkennen durch Eiweiß im Urin. Das Fortschreiten des Nierenschadens kann nur durch eine rechtzeitige Therapie verhindert werden.

Der diabetische Fuß

Neben diesen vielen verschiedenen Krankheiten gibt es auch noch den diabetischen Fuß. Dort sollte man so schnell wie möglich handeln und etwas dagegen unternehmen. Er ist nämlich der häufigste Grund für eine Amputation. Durch den diabetischen Fuß wird die Schmerzwahrnehmung gestört. Somit merken die Betroffenen, Druckstellen oder kleine Verletzungen meist nicht rechtzeitig. Dieses kann vermieden werden, wenn man regelmäßig sich untersuchen lässt und auch seine Füße sorgfältig pflegt/ pflegen lässt.

Die Depression

Als letztes folgt die Depression. Sie ist ein Grund weshalb Patienten, die depressiv sind,ein höheres Risiko haben, als andere, an Diabetes Typ 2 zu erkranken. Diabetiker leiden häufig unter behandlungsbedürftigen Depressionen und auch unter depressiven Stimmungsstörungen, z.B. Niedergeschlagenheit, Antriebslosigkeit oder Traurigkeit). Doch die genauen Ursachen, wieso Diabetiker meist depressiv sind, sind nicht geklärt.

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