Multiple Sklerose – MS

MS ist eine Krankheit, die das zentrale Nervensystem befällt. Vor allem bricht sie bei jungen Erwachsenen aus. Bei Multiple Sklerose handelt es sich um eine chronisch- entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems. Meist beginnt die Krankheit mit einer Sehstörung auf einem Auge. Da MS das Gehirn, das Rückenmark sowie die Sehnerven befallen kann.

 

Ursachen für Multiple Sklerose

Es wird eine Autoimmunreaktion als Ursache angenommen. Den die Entzündungs- und Abwehrzellen des Körpers greifen irrtümlich körpereigene Strukturen an. Dabei kommt es zu einem Abbau der Hüllschicht von Nervenfasern und auch zu einer Schädigung der Nerven selbst. In diesen Fasern werden die Nervenreize schlechter weitergeleitet. Die Schutzhüllen der Nervenfortsätze ähneln einer Isolierschicht die ein elektrisches Kabel umhüllen, da die Schutzhülle die Nervenfortsätze umgeben.

Wie MS nun genau entsteht, hat man bis heute noch nicht vollständig verstanden.

Am häufigsten kommt MS in den kühlen Klimazonen vor (z.B. Mittel- und Nordeuropa). In Deutschland sollen es 120.000 Menschen die an Multiple Sklerose leiden.

 

Typische Symptome für MS

Die Krankheitsgeschichte kann bei vielen anders sein, da es fast jedes neurologische Symptom auslösen könnte. Das gilt auch für den zeitlichen Verlauf sowie die Schwere und Ausprägung der Beschwerden. Daher nennt man MS auch “die Krankheit mit den vielen Gesichtern”. MS kann Muskelschwäche, Lähmungen, eine Minderung der Sehschärfe bei Beteiligung der Sehnerven oder eine krampfhafte Erhöhung der Muskelspannung sowie Gefühlsstörungen oder Missempfindungen hervorrufen.

 

Wie MS verläuft

MS ist eine Krankheit die in Schüben verläuft. Es entwickeln sich also episodische Krankheitssymptome, die sich spontan oder unter Therapie in gewissen Zeiträumen zurückbilden. Bei 50 Prozent der Patienten geht der schubförmige Verlauf irgendwann in einen fortschreitenden Verlauf über. Am seltensten ist es das MS von Anfang an in einer chronisch fortschreitenden Form auftaucht. Männer leiden weniger unter MS als Frauen. Die Krankheit tritt meist zwischen 20 und 40 Jahren auf. Selten tritt MS schon im Kindesalter oder erst im späten Erwachsenenalter auf. MS ist nicht heilbar. Durch medikamentöse Therapieansätze soll MS behandelt werden.Das Ziel der Behandlung ist es, die Selbstständigkeit und Lebensqualität der Betroffenen zu erhalten.

 

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